MAGYAR VIZSLA vom Goldstück
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Geografie      

Das Saarland liegt im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Ein Drittel der Fläche des Saarlandes ist mit sommergrünem Mischwald bedeckt. Damit hat das Saarland gemeinsam mit Hessen und Baden-Württemberg die prozentual größte Waldfläche Deutschlands. Darüber hinaus nimmt hier der Laubwald im Vergleich zu allen anderen Bundesländern den größten Anteil der Gesamtwaldfläche ein. Das Saarland erstreckt sich über Teile des Hunsrücks mit dem Schwarzwälder Hochwald, des lothringischen Schichtstufenlandes und des Saar-Nahe-Berglandes. Außerdem dringen die Ausläufer des Pfälzer Waldes weit in das Land ein. Die höchste Erhebung ist der Dollberg (695 m), nördlich von Nonnweiler; zweithöchster ist der Schimmelkopf (694,8 m) im Schwarzwälder Hochwald. Weitere wichtige Gebiete sind der Bliesgau und der Saargau mit ihren fruchtbaren Kalksteinböden. Der längste Fluss ist die Saar, die ihren Mittel- und Unterlauf im Saarland hat und dem Land den Namen verliehen hat. Weitere wichtige Flüsse sind Blies, Prims, Nied und Nahe. Das Klima ist gemäßigt ozeanisch. Die Niederschläge liegen im Durchschnitt bei 800 Litern pro Quadratmeter. Das Saarland gehört zudem zu den wärmsten Regionen Deutschlands.

Geschichte des Saarlandes im Überblick

Kurz und knapp: Der Abstimmungskampf am 23. Oktober 1955 verlief sehr leidenschaftlich. Es kam zu nationalistischen Überspitzungen - vor allem von Seiten der DPS. Bei der von der WEU-Kommission überwachten Abstimmung vom 23.10.1955 entschieden sich 67,7% gegen das Saarstatut. Ein Jahr nach dem Referendum wurde diese kleine Wiedervereinigung in den Luxemburger Verträgen vom 27. Oktober 1956 völkerrechtlich fixiert. Gut zwei Monate später wurde die Beitrittserklärung des Saarländischen Landtages realisiert, das Saarland am 1. Januar 1957 zum elften Land der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Vollendung fand die Wiedervereinigung aber erst am 6. Juli 1959. Als um null Uhr die Zollschranken gefallen waren, gehörte das Saarland auch wirtschaftlich wieder zu Deutschland. Der Francs, der 12 Jahre lang gesetzliches Zahlungsmittel an der Saar gewesen war, wurde im Verhältnis 100:0,85 gegen die DM eingetauscht

vor ca. 100.000 Jahren:
Erste Zeugnisse menschlicher Besiedlung, 54 v. Chr.: Die Römer erobern Gallien, 9. Jahrhundert: Bildung des Königreichs »Lotharingien« in den Verträgen von Verdun (843) und Meersen (870) , 999: Kaiser Otto III schenkt die Burg Sarabruca, den Königshof Völklingen und die Wälder Warndt und Quierschied dem Bistum Metz. Spätmittelalter: Es bilden sich Landesherrschaften (Territorien) heraus, darunter im Zentrum die Grafschaft Saarbrücken und von außen ins heutige Saarland hineinreichend das Kurfürstentum Trier, das Herzogtum Lothringen und das Herzogtum Pfalz- Zweibrücken, deren Wappen im Wappen des Saarlandes enthalten sind.

· 1575:
Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken führt die Reformation ein.

· 1680 - 1697:
Frankreich bildet im Rahmen seiner Reunionspolitik eine Saarprovinz.

· 1793 - 1815:
Die Truppen der Französischen Revolution beenden 1793 die Fürstenzeit und besetzen das linke Rheinufer.

· Ab 1815:
Das Gebiet des heutigen Saarlandes kommt an Preußen, Bayern, Oldenburg und Sachsen-Coburg- Saalfeld.

· 1870/71:
Schlacht von Spichern mit der Annexion Elsass-Lothringens durch das Deutsche Reich.

· 1920:
Der Versailler Vertrag spricht Frankreich die Saargruben zu und unterstellt das zugehörige Arbeiterwohngebiet einer Regierungskommission des Völkerbundes.

· 13. Januar 1935:
Die im Versailler Vertrag vorgesehene Volksabstimmung führt mit einem Ergebnis von über 90 Prozent zur Wiedereingliederung des Saarlandes in das unter nationalsozialistischer Herrschaft stehende Deutsche Reich.

· 1940 -1945:
Nach Hitlers Frankreich-Feldzug Eingliederung des Moseldépartements in den Gau Westmark mit dem Saarland und der Pfalz.

· 1947:
Das Saarland wird wirtschaftlich Frankreich angegliedert und erhält eine begrenzte Autonomie.

·23. Oktober 1955:
Die saarländische Bevölkerung lehnt das zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland vereinbarte Europäische Statut mit 67,7 Prozent der Stimmen ab.

· 1. Januar 1957:
Politische Rückgliederung: Das Saarland wird 10. Bundesland der Bundesrepublik Deutschland; die wirtschaftliche Rückgliederung erfolgt am 6. Juli 1959.

· 10. Januar 1956 - 23. April 1959:
Ministerpräsident Hubert Ney (CDU); nach dessen Rücktritt übernimmt Egon Reinert (CDU) bis zu seinem Tod als Folge eines Verkehrsunfalls die Regierungsgeschäfte.

· 1959 bis 1979:
Franz-Josef Röder (CDU) lenkt als Ministerpräsident die Geschicke des Saarlandes. In dieser Zeit werden Recht, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik an das politische System der Bundesrepublik Deutschland angepasst und die Infrastruktur ausgebaut. Seit Mitte der sechziger Jahre setzt eine strukturelle Krise der Montanindustrie ein. In den siebziger Jahren wird ein Strukturwandel eingeleitet, deutlich sichtbar durch die Gründung der Ford-Werke in Saarlouis.

· 1979 - 1985:
Werner Zeyer (CDU) wird nach dem Tod Franz-Josef Röders Ministerpräsident. Die Stahlkrise erreicht Anfang der achtziger Jahre einen ersten Höhepunkt. Ein sozial verträgliches Restrukturierungsprogramm wird eingeleitet.

· 1985 -1999:
Bildung einer SPD-Regierung unter Ministerpräsident Oskar Lafontaine, ab 1998 unter Reinhard Klimmt. Die Montanindustrie stabilisiert sich mit einem überlebensfähigen Kern. Die wirtschaftliche Entwicklung erhält Impulse durch renommierte Forschungseinrichtungen. Der Bund gewährt dem Saarland 1995 eine Teilentschuldung.

· 1999:
Die CDU erringt bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit; Peter Müller wird Ministerpräsident. Forcierung des Strukturwandels mit Förderung innovativer Technologien. Das Saarland führt als erstes Bundesland das achtjährige Gymnasium ein. Das Deutsche Institut für Wirtschaft kürt das Saarland 2003 zum dynamischsten Bundesland mit der Begründung, dass das Saarland in allen wirtschaftlichen Parametern sich besser als der Bundesdurchschnitt entwickelt hat.

· 2004:
Peter Müller wird als Ministerpräsident wiedergewählt, nachdem die CDU erneut die absolute Mehrheit erringt.

· 23. Oktober 1955:
Ministerpräsident Johannes Hoffmann, der für die Autonomie und die Europäisierung der Saar eingetreten war, tritt zurück. Bis zum 10. Januar 1956 leitet Ministerpräsident Heinrich Welsch eine Übergangsregierung, die Neuwahlen organisiert.

 

· 2009:
Bei der Landtagswahl am 30. August 2009 verliert die CDU ihre absolute Mehrheit. Gemeinsam mit FDP und Grünen schmiedet Peter Müller die erste schwarz-gelb-grüne Regierungskoalition in Deutschland. Mit diesem sogenannten „Jamaika-Bündnis“ wird ein neues Kapitel in der deutschen Parteiengeschichte aufgeschlagen. Am 10. November 2009 tritt Peter Müller seine dritte Amtszeit als Ministerpräsident an und verantwortet gleichzeitig auch das Justizressort.
 

 

 

 

Eins vorweg: Die saarländische Mundart gibt es nicht. Sie können saarländisch essen oder ins Saarland fahren. Es gibt keinen einheitlichen saarländischen Dialekt. Das Saarland spricht nämlich mehrere Mundarten.

Einige Worte Saarländisch

Arwet - Arbeit, klangliche Parallele zu ARBED ist rein zufällig. Das do is e schweri Arwet.

dabber - schnell, abgeleitet von tapfer. Mach dabber!

dummele - sich beeilen, tummeln, reflexiv. Dummel Dich, sonschd kome mir zu spät of de Sportplatz.

ebbes - etwas, Warum dann aach net, es is emol ebbes anneres.

Fisematente - Schwierigkeiten, abgeleitet von dem französischen Satz visitez ma tente! (=Besuchen Sie mein Zelt!). Dies haben die napoleonischen Soldaten den deutschen Mädchen öfter nachgerufen, und wenn ein Frollein diesem Ansinnen nachkam, dann hieß es Ähs macht Fisematente.

Flemm - depressiver Zustand, abgeleitet von der französischen Redewendung avoir la flême (=faulenzen). Ich hann die Flemm, ich gehn jetzt hemm.

Freck - allgemeine Bezeichnung für Erkältungskrankheiten aller Art, wahrscheinlich abgeleitet von verrecken. O leck, hann ich die Freck.

Grommbeer - Kartoffel, abgeleitet von Grundbeere bzw. -birne oder von Krummbeere bzw. -birne. Frieher hotte ma im Keller meh Grommbeere wie Kohle.

Grub - Bergwerk, mundartliche Aussprache von Grube. De Hennes schafft of de Grub.

Hewwel - Hebel, aber auch ungehobelter Mensch. Ich wääß jo aach net, was der Hewwel do am Modor so bedeite hat.

Huddel - Schwierigkeiten, verwandt mit hudeln, Seit de Gebietsreform hann mir nix wie Huddel.

kloor - witzig/interessant, wahrscheinlich abgeleitet von klar. De Charly hat e kloori Freindin

Lyoner - saarländische Fleischwurst, abgeleitet von der Stadt Lyon, wo man zum erstenmal die graue Fleischwurst mit Safran gelb färbte

Sießschmier - Marmelade, abgeleitet von süße Schmiere. Unser Oma hat die Sießschmier noch selwert gemach.

Schaales - großer, gerührter Kartoffelpuffer, saarländisches Nationalgericht, wahrscheinlich von Schale (=Kruste) abgeleitet. Am Samschdaach gebbds emol wedder Schaales.

Schwenkbroode - Schwenkbraten, saarländische Spezialität.

Urwes - Rest, De Teller gebbd leer gess! Do werre kenn Urwese gemacht.

Zores - Schwierigkeiten, aus dem Rotwelschen. Mach kenn so Zores unn loss Dirs gesahd sinn: Es schaad iwwerhaupt nix, wenn ma saarländisch schwätze kann.

 

Impressum :

 

http://www.saarland.de/11129.htm

 

Saarländisch übersetzt:

Ja? - Ei jo

Nein? - Ei nee

Danke - Dankescheen

Auf ein Wiedersehen- Alle dann!

Wie geht es dir? - Unn?

Was ist das? - Ei was is dann das do? Auch:
Ei was is dann das do? - Ei wo sinn mir dann
do?
Es ist nicht meine Schuld? - Isch wars ned

Ich bin sehr hungrig - Isch hann e
Mords-Kohldampf

Der Schnellimbiss - De Roschdworschdbuud

Ich habe meine Jacke bekleckert - Isch hann
mir de Juppe versaut

Das Getränk - Ebbes fier se trinke

Würden Sie mir bitte die Rechnung bringen? -
Zieh mich mol ab

Jetzt will ich aber aufbrechen - Aweil gehn
isch hemm

Dieses Lokal hat mir sehr gut gefallen - Das
do is e kloori Kneip

Die Nachspeise - Ebbes fier se schnäke

Der Topf - De Dibbe

Treten Sie ein und nehmen Sie Platz - Kommen
rinn und hucke eisch

Legen Sie bitte an der Garderobe ab - Hängen
eisch uff

Meine Frau macht sich noch zurecht - Meins
dud sich noch stribbe

Ich liebe dich - Ich hann dich gäär

Wird Eintritt erhoben? - Koschd das ebbes?

Es regnet heftig - Es schifftd oder es räänd

Dieses Getränk schmeckt entsetzlich! -
Wennde
des do em Esel ens Ohr schiddscht, laafd der
reckwerds bis uff Paris!

Sie dahinten, würden Sie bitte mal kurz
herkommen? - Komm du aweil mol her!

Was, bitteschön, erlauben Sie sich
eigentlich? - Aweil geht‘s awwa los

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Hunde kommen in unser Leben,

um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort,

wenn es schwierig wird,
und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist,
sehen sie uns noch immer
mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.
Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen,
was wir wirklich sind:

fehlerhafte, unvollkommene Menschen.
Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.
Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.

Er tut es einfach.

Seine Liebe, wenn wir sie
erst verdient haben, ist absolut. (Picasso)

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